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Mit Crowdfunding Haus finanzieren

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Mit Crowdfunding das Haus finanzieren?- Kann das Funktionieren?

Crowdfunding ist schon lange auch in Deutschland ein Begriff, wenn auch die sogenannte Schwarmfinanzierung immer sehr kritisch betrachtet wird. Grund für die Kritik: Die Crowdfunding Plattformen entziehen sich in Deutschland mit vielen Tricks der Überwachung und treten häufig nicht nur als Plattformenbetreiber auf, sondern agieren immer öfters später auch direkt bei der Beteiligung als Zwischengesellschaft. Punkte, bei denen die Investoren häufig benachteiligt werden. Dennoch hat sich das Thema Crowdfunding in den letzten Jahren zu einer boomenden Industrie entwickelt. Mittlerweile lassen sich viele Plattformen finden, die auch ein Haus finanzieren. Dabei schließt das sowohl den direkten Kauf als auch den Bau mit ein. In England funktioniert das bereits seit einiger Zeit. Der Nachbar kann praktisch über das Crowdfunding das Haus finanzieren. Dort können sich die meisten Arbeitnehmer schon längst kein Haus mehr leisten. Auch die Banken agieren sehr zurückhalten. Ein letzten Ausweg zum Haus finanzieren bieten die Crowdfunding-Plattformen. Hierbei wird der benötigte Betrag von privat an privat vermittelt.

Haus finanzieren über Crowdfunding

Bleiben wir in England. Mit Blick auf London erkennen wir einen Immobilienboom, der sich noch viel rasanter als bei uns in Deutschland entwickelt hat. Gebaut wird beinahe überall. Den Haus finanzieren können sich jedoch nur noch wenige leisten. Innert eines Jahres stiegen die Kosten um rund 20 Prozent an. Von durchschnittlich 500.000 Pfund auf nun 625.000 Pfund. Die Metropole wächst weiter. 10 Millionen Einwohner, ein Ziel, das bald erreicht sein soll. Die Mieten oder geschweige denn das Haus finanzieren, können sich aber immer weniger. Bezahlbaren Wohnraum gibt es kaum noch. Die Ursachen liegen genau wie bei uns in Deutschland. Jahrelang wurde der Neubau vernachlässigt. Nun ist die Nachfrage größer als das Angebot. Das Crowdfunding soll deshalb nun helfen, das Haus finanzieren zu können. Mehrere Unternehmen wie zum Beispiel Landbay oder CrowdProperty haben sich auf die Vermittlung von privat zu privat spezialisiert.

Um das Haus finanzieren zu können, verleihen zahlreiche User ihr Geld zwischen 4 – 11 Prozent. Wie auch bei uns im Crowdfunding, können sich die Interessierten bereits mit Kleinstbeträgen an dem Vorhaben beteiligen. Ist die benötigte Summe erreicht, erfolgt die Auszahlung und das Vorhaben Haus finanzieren kann in die Tat umgesetzt werden. Das Geschäft befindet sich in England, genauso wie bei uns noch am Anfang. Bei den Banken wird es immer schwieriger, das Haus finanzieren zu können.

Einfacher Ausstieg

Mit Blick auf die Crowdfunding Plattformen in Deutschland ist der Ausstieg ein weiterer Kritikpunkt. Vielfach ist dieser vor Ablauf von 5 Jahren nicht möglich. Das ist natürlich für die Investoren ein deutlicher Nachteil. In England hingegen, beim Haus finanzieren über Crowdfunding, soll der Ausstieg aber eben nicht zeitlich fest gebunden sein. Das Geld könnte bereits früher abgezogen werden, ohne dass dafür Strafgebühren berechnet werden.

Aber nicht nur in Europa wachen die alternativen Finanzierungsmodelle. In den USA boomen sie derzeit wie kaum woanders. So hat sich das Volumen im Jahr 2013 im Vergleich zu 2013 förmlich verdoppelt. Das Risiko sollte für Investoren jedoch nicht unterschätzt werden. In der Regel ist ein Totalausfall beim Crowdfunding immer als eine Tatsache einzukalkulieren. Handelt es sich dabei, um die Möglichkeit ein Haus finanzieren zu können, müsste man sich für die Risikobeurteilung die Sicherheiten ansehen. Da es sich jedoch häufig um eine Vielzahl von Usern handelt, dürfte auch hier das Risiko als relativ hoch einkalkuliert werden. In England beträgt die durchschnittliche Einlage der Investoren für den Bereich Crowdfunding Haus finanzieren, um die 300 – 500 Pfund. Im Schnitt kommen so alleine auf ein Vorhaben mehr als 150 Investoren. Ein gewagtes Spiel. Dennoch bietet das Crowdfunding mit dem Haus finanzieren eine ansehnliche Rendite von 4 – 6 Prozent. In Zeiten, in denen andere Anlagen fast keine Rendite mehr bringen, durchaus eine Alternative.

Bild: Tiia Dessyllas/Flickr.