Vermieter setzten auf CFD Handel

Immer noch befinden wir uns in einer Niedrigzinsphase, gleichzeitig steigen aber auch die Immobilienpreise und die Miete. In einigen Städten dramatisch. Viele Mieter haben Probleme bezahlbaren Wohnraum zu finden. Das ist die eine Kehrseite. Vergessen wird aber immer wieder auch, dass Vermieter selbst große Probleme haben. Wir sprechen hier nicht von den Wohnungsbaugesellschaften oder den großen Immobilienunternehmen, die hunderte oder tausende Mietwohnungen im Bestand haben. Es geht vorweg um die große Masse der normalen Vermieter. Und das sind Personen, die häufig nur eine oder eine Handvoll von Wohnungen vermieten. Seit Jahren steigt die Miete, die Rendite aber sinkt gleichzeitig. Der Staat erschwert das Bauen und die Vermietung. Die Auflagen werden höher, gleichzeitig steigt das Risiko des Mietausfalls. Viele Vermieter suchen daher nach Auswegen. Der CFD Handel ist einer davon. Wer vorsichtig investiert und sich nicht zum spekulativen Handel verleiten lässt, kann neben den Mieteinnahmen in diesem Bereich durchaus ein interessantes Nebeneinkommen erzielen. Zwei Punkte sind dabei aber maßgebend.

CFD Handel und Ansatzpunkte

vermieterViele Broker ermöglichen den CFD Handel zu Hause, im Büro, mobil oder von wo auch immer gewünscht. Immer mehr Vermieter nutzen diese Möglichkeit. Dennoch muss vor dem Handel ein Geldbetrag, der eingesetzt werden kann, vorhanden sein. Gleichzeitig sollte zuvor auch immer kontrolliert werden, welche Gebühren, Kommissionen anfallen. Diese können von Broker zu Broker sehr unterschiedlich sein und einen möglichen Gewinn leicht verschlingen. Bei jeder Auftragsausführung, kommt es zu einer Kommission. Also egal, ob Sie Gold, den DAX oder Aktien im CFD handeln, der Broker wird immer eine Gebühr berechnen. Einige bieten dabei gleich mehrere Systeme an. So kann ein festes Gebührensystem bestehen oder der Händler kann wahlweise auf das flexible setzen, wo die Kommissionen je nach Marktlage berechnet werden. Kommt es zu einem hohen Volumen im Handel, zum Beispiel wenn die führenden Notenbanker sprechen oder die US Arbeitsmarktdaten an jedem ersten Freitag im Monat veröffentlicht werden, sind diese recht hoch. Hingegen an ruhigen Tagen ohne relevante Marktdaten und –Termine, niedriger. Wie diese Kommission berechnet wird, zeigt die CFD-Lehrseite von CMC Markets. Jeder künftige Händler sollte sich mit dieser Kalkulation genau auseinandersetzen. Denn vor jedem Trade steht das Money Management. Darum geht es darin, wie viel investiert werden soll und wo die maximale Verlustgrenze liegen wird. Gebühren spielen dabei eine wichtige Rolle, um die einzelnen Stop-Loss Ziele festlegen zu können. Ansonsten gleicht der Handel einem Glücksspiel. Der Forex Handel ist immer mit einem hohen Risiko behaftet, gleichzeitig aber auch mit hohen Gewinnchancen. Erfahrung, Kapital und das Money Management sind hier Schlüsselfiguren für den erfolgreichen Trader.

CFD Handel ist riskant – Hohe Gewinne sind möglich

Am Ende möchten wir aber noch einmal klar betonen, dass der Handel in diesem Bereich sehr riskant ist. Der Totalverlust kann drohen. Dabei kann dieser unter Umständen sogar das eingesetzte Kapital auf dem Brokerkonto übersteigen. Auf der anderen Seite sind aber bei verantwortungsbewusstem Umgang durchaus interessante Gewinne zu erzielen, die für viele Vermieter eine gute Nebeneinkommensquelle sind. Verluste können in vielen Fällen klar definiert werden. Ganz wichtig: Ohne Verluste geht es natürlich nicht. Das Money Management und die Kommissionen spielen hierbei eine große Rolle, mit der sich jeder Vermieter, der mit dem Gedanken spielt, im Vorspiel auseinandersetzen sollte und auch muss. Währungen können 24 Stunden am Tag (5 Tage die Woche gehandelt werden). Gold nur an 23 Stunden in der Woche. Die Handelszeiten im DAX liegen bei den meisten Anbietern wesentlich höher, als bei den normalen Dax-Zeiten. Insgesamt ist es für Vermieter, die sich neu mit diesem Thema beschäftigen, zuvor sinnvoll, ein Demokonto anzulegen. Geht es dann später um reales Geld, dauert es dennoch seine Zeit, bis sich Gewinne einspielen (die in DE versteuert werden müssen!). Generell sollte das Geld auf dem CFD Konto nie für andere Sachen benötigt werden, damit der Vermieter bei einem möglichen Verlust nicht zu hart getroffen wird.

 

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